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Elke Sommer
im Bikini auf einer Ansichtskarte der 50er Jahre.
Elke Sommer, die attraktive Blonde mit dem erotischen Silberblick,
wurde unter dem Namen Elke Schletz am Dienstag,
5. November 1940 in Berlin-Spandau als Tochter eines Pfarrers geboren.
Weitere Filmstars:
Claire
Gordon
Claire
Gordon, oder Clare Gordon wurde als Tochter
eines Arztes und einer Visagistin, die für Max Factor
arbeitete, 1941 in Cambridge in der Grafschaft Cambridgeshire in
Großbritannien geboren. Hauptsächlich in den 1960er
und 70er Jahren wurde sie dem Publikum durch viele kleinere und auch
führende Rollen im britischen Film bekannt. Sie spielte an der
Seite der meisten Fernseh- und Comedy-Stars dieser Zeit. Ihr
Debüt als Schauspielerin gab sie am West-End-Theater auf einem
Motorrad in dem Stück „The Darling Buds of
May“. In Neil Simons „Come Blow Your
Horn“ war sie als Peggy Evans zu sehen. Theatergeschichte
schrieb sie als Lady de Winter in „Die drei
Musketiere“, wo sie als erste Schauspielerin auf einer
britischen Bühne nackt auftrat.Am Princes-Theater war sie in
ihrer letzten Rolle als gute Fee Cinderella zu sehen. Claire Gordon war
seit 1968 mit dem Satiriker William Donaldson (1935 – 2005)
verheiratet, die Ehe wurde später geschieden. Heute arbeitet
sie an ihren Memoiren.
Marina
Petrowa

Marina Petrowa
ist eine in Serbien geborene deutsche Schauspielerin. Ihr Geburtsdatum
ist der 4. Februar, das Jahr ist unbekannt. Sie wirkte in den Jahren
1956 bis 1964 in neunzehn Film- und Fernsehproduktionen mit, zum
Beispiel in „Der blaue Nachtfalter“ (1959),
„Musik ist Trumpf“ (1961), „Kommissar
Freytag“ (1964) und 1962 in „Der rote
Rausch“ mit Klaus Kinski. Seit 1964 war sie mit dem
Schauspieler und Stuntman Roy Jenson verheiratet, den sie kennengelernt
hatte, als dieser während der Dreharbeiten zu
„Gesprengte Ketten“ in Deutschland war. Jenson
starb am 24. April 2007 in Los Angeles an Krebs. In seinem Nachruf wird
erwähnt, dass er eine Witwe, Marina Petrowa
hinterlässt.
Margitta
Scherr

Margitta Scherr
wurde am 15. August 1943 in Chemnitz geboren, kam aber wenig
später nach München, wo ihre Eltern eigentlich
lebten. Im
Alter von zwölf Jahren stand sie in ihrem ersten Film,
„Der
Meineidbauer“ vor der Kamera. Nach weiteren Rollen, unter
anderem
in zwei Heinz-Erhardt-Filmen, bekam sie sehr gute Kritiken für
ihre Darstellung von Chopins Tochter in dem Fernsehfilm
„Frédéric Chopin und George
Sand“ (1960). In
den Jahren von 1960 bis 1979 spielte sie in über 30 Film- und
Fernsehproduktionen mit. Überwiegend handelte es sich um
Komödien und Musikfilme. Ihre letzte Rolle war die der Francis
Doria in der Artistenserie „Salto Mortale“ (1969
bis 1972),
ehe sie sich von der Leinwand zurückzog.
Anschließend
studierte sie Fremdsprachen und arbeitete als Pressebetreuerin in der
Filmindustrie. 1962 heiratete sie den Filmfotografen Karl Heinz
Vogelmann, mit dem sie einen Sohn hat. Die Ehe wurde 1972 geschieden.
Heute lebt Margitta Scherr in München und Spanien.
Annie
Nelson
Zur Zeit keine Informationen über Annie Nelson
recherchierbar
Birgit Bergen
Birgit Bergen
wurde am 17. August 1938 als Tochter eines Gerichtsvollziehers in Kiel
geboren und ist vor allem für ihre Auftritte in Sexfilmen und
als „Schickerialady“ in München bekannt.
Seit 1958 wirkte sie im Kino und im Fernsehen. In ersten Nebenrollen
war sie in „Nackt, wie Gott sie schuf“ mit Marisa
Allasio (1958), „Lass mich am Sonntag nicht allein“
mit Heidi Brühl (1959) und „Lebensborn“
mit Maria Perschy (1961) zu sehen. Auch in internationalen
Produktionen, wie dem Abenteuerfilm „Germanicus in der
Unterwelt“ (1962) und „Les Saintes
nitouches“ (1963). In Deutschland spielte sie kleine Rollen
in der Komödie „Bei Pichler stimmt die Kasse
nicht“ mit Theo Lingen (1961) und in dem Edgar-Wallace-Film
„Der Würger vom Turm“ mit Ellen Schwiers
(1966). Im Fernsehen trat sie in einer Folge der Krimi-Reihe
„Der Kommissar“ (1969) als Prostituierte auf.
Während der Sex-Welle des deutschen Films war Birgit Bergen
sehr beschäftigt. Sie wirkte in etlichen
ländlich-derben Sex-Komödien mit,wie:
„Laß jucken, Kumpel!“ (1972),
„Liebesgrüße aus der Lederhose“
(1973), „Junge Mädchen mögen’s
heiß, Hausfrauen noch heißer“ (1973) und
dergleichen mehr. Später spielte sie in Filmen wie
„Johnny West“ (1977) und zuletzt eine kleine Rolle
in „Verstecktes Ziel“ mit Sophia Loren (1978). In
einem Gastauftritt war sie 1991 in der TV-Serie „Ehen vor
Gericht“ zu sehen. Als Medien-Persönlichkeit ist sie
regelmäßig Gast bei Marketing-Events in
München.
 Karin
Heske
Karin
Heske, eine deutsche Schauspielerin, geboren
am 3. Juli 1939 oder
1940, wirkte in mehr als zwei Dutzend europäischen
Komödien, Western und Soft-Sex-Filmen mit.
Ihre Filmkarriere begann mit einer Nebenrolle in der Komödie
„Paradies der Matrosen“ (mit Boy Gobert, 1959). In
den folgenden Jahren trat sie in „Die Insel der
Amazonen“ (1960) auf und war in „Nachts ging das
Telefon“ (1962) zu sehen. In den 1960er Jahren spielte sie
kleinere Rollen in Komödien, wie „Mit besten
Empfehlungen“ (mit Georg Thomalla, 1963), „Wenn man
baden geht auf Teneriffa“ (mit Peter Kraus,1964).
Für den Playboy (November 1964) wurde Karin Heske von Peter
Basch fotografiert und stand zu dieser Zeit auch vor der Linse des
legendären Pin-up-Fotografen Bruno Bernard.
Während der Sex-Welle, die das deutsche Kino Anfang der
70er-Jahre erreichte, war Karin Heske außerordentlich gut
beschäftigt. Ihr Einstieg in dieses Genre war eine
führende Rolle in „Wer weint denn schon im
Freudenhaus?“ (1970). Ähnliche folgten, zum Beispiel
„Krankenschwestern-Report“ (1972) und
„Matratzen-Tango“ (1973). In diesen Jahren wurden
ihr auch Fernseh-Rollen angeboten. Sie war in Krimis wie „Dem
Täter auf der Spur“ (1970) und „Percy
Stuart“ (1970) zu sehen, und spielte Toulouse Lautrecs Modell
in der Operette „Der Opernball“ (1971). Zuletzt
wurde Karin Heske in zwei Folgen der Krimi TV-Serie
„Derrick“ (1975-1976) gesehen.
Linda
Romeo
Linda Roméo,
geboren ca. 1936, in Paris, war die Tochter eines russischen Vaters und
einer italienischen Mutter. Bevor sie in einem Film zu sehen war,
schrieb sie im Oktober 1958 in einem Brief an den amerikanischen
Präsidenten Eisenhower, dass sie gerne als erster weiblicher
Astronaut zum Mond reisen wolle. Sie schrieb auch, dass die Ergebnisse
ihrer Kardiologie Tests sehr gut waren. Ihr Kinodebüt hatte
sie mit einer Nebenrolle in dem französischen Krimi
„Brigade des Moeurs“ (1959). Im selben Jahr trat
sie als Tänzerin in „Énigme aux
Folies-Bergère“ (1959) auf. Linda Roméo
hatte aber auch hier nur eine Nebenrolle. Eine führende Rolle
spielte sie schließlich in dem
französisch-kolumbianischen Drama „À
bride abattue/Full Tilt“ (1959), vor Ort in Brasilien und
Venezuela gedreht. Anschließend war Linda Roméos
Filmkarriere plötzlich vorbei.
Birgit
Nielsen
Zur Zeit keine Informationen über Birgit Nielsen
recherchierbar.
Jayne
Mansfield
Jayne Mansfield,
geborene Vera Jayne Palmer, wurde am 19. April 1933 in Bryn Mawr,
Pennsylvania als einziges Kind von Herbert William und Vera Palmer
geboren. Sie nahm sich schon sehr früh vor, Schauspielerin zu
werden. 1950 heiratete sie Paul Mansfield und ging mit ihm nach Austin,
Texas. Am 8. November 1950 kam ihre Tochter zur Welt. In der Folgezeit
schaffte sie es, ihre Aufgaben als Mutter mit einem Theaterstudium an
der University of Texas miteinander zu vereinbaren, während
ihr
Mann in der US Army diente. 1955 erschienen Nacktaufnahmen von ihr im
Playboy, was sich sowohl auf die Auflage des Blattes als auch auf ihre
Karriere positiv auswirkte. Nach einem Intermezzo bei Warner Bros.,
während dessen sie neben einigen unbedeutenden Rollen auch in
„Tote lügen nicht“ (gedreht 1955)
mitwirkte, der erst
1958 in die Kinos kam, spielte sie am Broadway, ehe sie von 20th
Century Fox unter Vertrag genommen wurde. Für ihre Rolle in
„Wo alle Straßen enden“ (1957) erhielt
sie den Golden
Globe, doch es gelang ihr nie, sich von ihrem Image als
„dummes
Blondchen“ zu befreien. Dennoch wurde ihr viel
öffentliche
Aufmerksamkeit zuteil. Von September 1956 bis Mai 1957 wurden 2.500
Fotos von ihr und 122.000 Zeilen über sie in Zeitungen
abgedruckt.
Jayne Mansfield war drei Mal verheiratet und hatte fünf
Kinder.
Ihre erste Ehe wurde 1958 geschieden. Ihre zweite Ehe mit
„Mr.
Universum“ Mickey Hargitay dauerte von 1958 bis 1964, die
dritte
mit Matt Cimber von 1964 bis 1966. Am 29. Juni 1967 starb Jayne
Mansfield bei einem Autounfall.
Mitsouko
Marie-France Boyer 
Marie-France Boyer
wurde am 22. April 1938 in Marseille geboren. Ihre Filmkarriere begann
mit einer Nebenrolle in „La Verte Moisson“ (1959).
In der
Zeit von 1959 bis 1976 wirkte sie in mehr als einem Dutzend Kinofilmen
und Fernsehserien mit. „Le Bonheur“ (1965) ist wohl
der
bemerkenswerteste ihrer Filme und eines der Meisterwerke der Nouvelle
Vague. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den
„Silbernen Bären“ bei den Filmfestspielen
von Berlin.
Sie erhielt auch vom Fernsehen Angebote und wirkte 1963 in der in
Frankreich sehr populären Abenteuerserie „Thierry la
Fronde“ mit, deren Handlung sich im Hundertjährigen
Krieg
abspielt. In dem Episodenfilm „Les Baisers“ (1964)
spielte
sie ihre erste Hauptrolle und in dem Kriegsfilm „Wochenende
in
Dünkirchen“ eine kleinere Rolle an der Seite von
Jean-Paul
Belmondo (1964). Es folgten weitere Filme, unter anderem als Partnerin
von Jean-Louis Trintignant. Nach ihrem Durchbruch war sie
Hauptdarstellerin in einer TV-Comedy-Serie und wirkte in
unterschiedlichen europäischen Filmproduktionen mit. In einer
ihrer letzten Rollen war sie als Heldin in der TV-Abenteuerserie
„Quentin Durward“ (1970) zu sehen. Danach zog sie
sich aus
dem Filmgeschäft zurück. Zusammen mit ihrem Mann und
zwei
Kindern lebt sie heute zwischen Paris und Deauville, besitzt ein
Gestüt und züchtet Rennpferde.
Maria Brockerhoff  
Maria
Brockerhoff, wurde 6. Juli 1942 in Hamburg
geboren. Neben ihrem
Grafikstudium arbeitete sie als Mannequin. Anfang Juli 1965 gewann sie
einen Schönheitswettbewerb und erhielt kleinere Rollen in
Filmkomödien. Noch im im selben Jahr reiste sie nach Hollywood
und wollte in dem Agentenfilm „Leise flüstern die
Pistolen“ mitspielen. Daraus wurde jedoch nichts, da ihr die
Arbeitserlaubnis fehlte. 1966 war sie in 26 Illustrierten zu sehen.
1967 reiste sie erneut zu Vertragsverhandlungen mit Columbia Pictures
nach Hollywood. Zum Abschluss kam es jedoch nicht, weil die
Filmgesellschaft sie für sieben Jahre verpflichten wollte. Im
Dezember 1968 erschien sie auf der Titelseite des amerikanischen
Playboy. In Deutschland spielte sie in verschiedenen erotischen Filmen
und Komödien wie „Pension Clausewitz“
(1967), „Unser Doktor ist der Beste“ (1969) mit
Schlagersänger Roy Black, „Hannibal
Brooks“ (1969) mit Oliver Reed. In beliebten Krimi-Serien,
wie „Tatort“ (1972) und „Der
Kommissar“ (1973) war sie in Gastrollen zu sehen. Als die
Medien Mitte der 70er Jahre kaum noch Interesse an ihr hatten, kehrte
sie in den erlernten Beruf zurück und war in einer
Werbeagentur in München tätig. Am 14. April 1979
heiratete sie den Lockheed-Manager George E. Lombard, zog mit ihm nach
Kalifornien und nennt sich jetzt Maria Lombard.

Maria Perschy
(* 23. September 1938 in Eisenstadt, Burgenland, Österreich;
† 3. Dezember 2004 in Wien)
war eine österreichische Filmschauspielerin.
Maria
Perschy wurde am 23. September 1938 in Eisenstadt, Österreich
als Herta-Maria
Perschy geboren. Schon mit siebzehn zog es sie
ans Theater: Sie begann, am Max-Reinhardt-Seminar in Wien,
Schauspielerei zu studieren und wurde dort mit dem
„Kunstförderungspreis für Darstellende
Kunst“ der Stadt Wien ausgezeichnet. Noch während
ihrer Studienzeit debütierte sie mit einer kleinen Rolle in
dem Film „Roter Mohn“ (mit Joachim Fuchsberger
(1956). Nach Abschluss ihrer Ausbildung kam es zu einem Vertrag mit den
Bavaria-Filmstudios in Deutschland. Mit „Nasser
Asphalt“ (1958, mit Horst Buchholz) hatte sie ihren ersten
großen Erfolg, den sie mit Filmen wie „Der schwarze
Blitz“ und „Die Landärztin vom
Tegernsee“ fortsetzen konnte. Weitere Filme folgten in
Frankreich, Italien, Großbritannien und schließlich
eine kurze Karriere in Hollywood. Mit dem von Howard Hawks produzierten
Film „Ein Goldfisch an der Leine“ (1964) mit Rock
Hudson schaffte sie auch international den Durchbruch. Zahlreiche
europäische und amerikanische Filme folgten. Auch in deutschen
und internationalen Fernsehserien war sie zu sehen. In Spanien erlitt
sie durch einem Unfall bei Dreharbeiten schwere Verbrennungen im
Gesicht, konnte aber nach mehreren Operationen ihre Karriere
fortsetzen. Nach Stationen in Spanien und Los Angeles lebte sie ab 1985
wieder in Wien. Maria Perschy war zweimal verheiratet und hatte eine
Tochter. Am 3. Dezember 2004 erlag sie einem Krebsleiden.
Die
australische Schwimmerin und Stummfilmdarstellerin Annette Marie Sarah Kellerman
wurde am 6. Juli 1887 in Marrickville, New South Wales, als Tochter des
Violinisten Frederick William Kellerman und der Pianistin Alice Ellen
Charbonnet geboren. Im Alter von sechs Jahren musste sie wegen einer
Behinderung Beinschienen tragen und lernte schwimmen. Mit 15 Jahren
gewann sie ihren ersten Schwimmwettkampf. In dieser Zeit begann sie
auch, in Schwimm- und Tauchvorstellungen aufzutreten. Sie war die erste
Frau, die den Ärmelkanal schwimmend überqueren
wollte, aber nach drei erfolglosen Versuchen am 24. August 1905 gab sie
auf.
1912 heiratete sie ihren Manager, den Amerikaner James Raymond Louis
Sullivan, ging mit ihm in die Vereinigten Staaten und startete ihre
Filmkarriere. In Filmen wie „Siren of the Sea“,
„The Mermaid“ (beide 1911), „Neptune's
Daughter" (1914), „Queen of the Sea" (1918) und
„Venus of the South Seas" (1924) stellte sie Wassernixen oder
Meerjungfrauen dar. In „A Daughter of the Gods“
(1916), ein Stummfilm, der in einem Unterwasserkönigreich
spielt, trat Annette Kellerman als erste bedeutendere Schauspielerin in
einer Nacktszene auf; dieser Film gilt heute als verschollen.
Annette Kellerman starb am 5. November 1975 in Southport, Queensland,
sechs Tage nach dem Tod ihres Mannes, mit dem sie 65 Jahre verheiratet
war. Ihre Asche wurde im Great Barrier Reef ausgestreut. Auf dem
Hollywood Star Walk ist ihr ein Stern gewidmet.
Ava Lavinia Gardner
wurde am 24. Dezember 1922 in Grabtown, North Carolina, geboren. Als
siebentes Kind einfacher Farmer wuchs sie in bescheidenen
Verhältnissen auf. Ihre Karriere begann mit einem Besuch bei
ihrer Schwester in New York. Ihr Schwager, ein Fotograf, machte bei
dieser Gelegenheit eine Porträtaufnahme von ihr, und weil ihm
das Ergebnis so gut gefiel, stellte er es in seinem Schaufenster aus,
wo es von einem Talentsucher von MGM gesehen wurde. Ava reiste zu
Probeaufnahmen, wurde unter Vertrag genommen und musste wegen ihres
Südstaatendialekts Sprechunterricht nehmen. Einige Jahre
spielte sie Rollen in B-Movies, ehe ihr 1946 mit
„Rächer der Unterwelt“ der Durchbruch
gelang. Es folgen Filme wie „Schnee am
Kilimandscharo“ (1952), „Mogambo“ (1955),
„Die barfüßige Gräfin“
(1954) und viele andere. Für ihre Rolle in Mogambo wurde sie
für den Oscar nominiert.
Ava Gardner war dreimal verheiratet: mit Mickey Rooney von 1942 bis
1943 und mit dem Jazzmusiker Artie Shaw von 1945 bis 1946.
Große Aufmerksamkeit erregte ihre Hochzeit mit Frank Sinatra,
der ihretwegen seine Frau und drei Kinder verließ. Diese Ehe
dauerte von 1951 bis 1957. Seit 1961 lebte und arbeitete die
Schauspielerin in Europa. 1986 erlitt sie zwei Schlaganfälle
und war dadurch teilweise gelähmt. 1990 starb sie in London an
den Folgen einer Lungenentzündung; sie wurde in Smithfield,
North Carolina, in der Nähe ihrer Eltern und Brüder
beigesetzt.
Die Tochter des spanischen
Tanzlehrers, Eduardo Cansino, und der irischstämmigen
Tänzerin Volga Hayworth, wurde am 17. Oktober 1918 im New
Yorker Stadtteil Brooklyn als Margarita Carmen Cansino
geboren. Der Tanz hatte in der Familie Tradition; Rita Hayworth
Großvater hatte in Madrid eine weltberühmte
Tanzschule. Mit dreieinhalb Jahren bekam Rita Tanzunterricht; sie
trainierte einige Jahre lang jeden Tag. Als sie acht Jahre alt war, zog
ihre Familie nach Hollywood, wo ihr Vater ein eigenes Tanzstudio
eröffnete, doch mit der Weltwirtschaftskrise war
Tanzunterricht nicht mehr gefragt. In dieser Situation beschloss Ritas
Vater, mit seiner Tochter als Tanzpartnerin in Nachtklubs aufzutreten.
Nach kalifornischem Recht war diese Arbeit für
Minderjährige zwar verboten, aber Eduardo löste das
Problem, indem er über die Grenze ins nahe Mexiko auswich. Im
Caliente Club in Tijuana wurde Rita von Winfield Sheehan, dem
Produktionschef der Fox-Studios, entdeckt.
Inzwischen 18 Jahre alt, heiratete Rita den doppelt so alten Edward C.
Judson, den Orson Welles als Zuhälter bezeichnete. Judson
verpasste ihr einen neuen Namen, ein neues Image und arrangierte
Probeaufnahmen bei Columbia Pictures. Dort wurde sie unter Vertrag
genommen und spielte unter anderem an der Seite von Fred Astaire, Glenn
Ford, Anthony Quinn und Cary Grant. In der Zeit bei Columbia von 1937
bis 1948 entstanden einige ihrer berühmtesten Filme, zum
Beispiel „S.O.S. Feuer an Bord“, „Die
Schönste der Stadt“, „König der
Toreros“, „Reich wirst Du nie“,
„Die Lady von Shanghai“ und
„Gilda“. Als eines der beliebtesten Pin-up-Girls
gingen ihre Fotos um die Welt.
Ritas Privatleben verlief nicht so glanzvoll. Nach ihrer zweiten Ehe
mit Orson Welles (1943 – 1948) heiratete sie 1949 Prinz Ali
Khan und zog sich in dieser Zeit aus dem Filmgeschäft
zurück. Ein anschließender Wiedereinstieg gelang ihr
zwar, doch der Glanz und Glamour der früheren Jahre begann zu
verblassen. Hinzu kamen Alkoholprobleme und ihre vierte Ehe mit Dick
Haymes (1953 – 1955), die in der Klatschpresse
ausführlich diskutiert wurden. Bei Dreharbeiten zu ihren
späteren Filmen vergaß sie immer häufiger
ihre Texte. In ihrem letzten Film, „Geschichten, die zum
Wahnsinn führen“ wurde sie durch Kim Novak ersetzt,
nachdem sie die Dreharbeiten abgebrochen hatte.
1980 wurde bei ihr Alzheimer diagnostiziert. Ihre letzten Jahre
verbrachte sie unter der Obhut ihrer Tochter in New York. Sie starb am
14. Mai 1987 und wurde in Culver City, Kalifornien beigesetzt.
Lana
Turner, ihr voller Name war Julia Jean Turner; sie wurde am
8. Februar 1921 in Wallace, Idaho, geboren. Die Familie zog bald nach
San Francisco, wo Lanas Vater im Dezember 1930 ermordet wurde. 1931
ging die Mutter mit Lana nach Los Angeles. Für den Film wurde
Lana Turner entdeckt, als sie die Schule schwänzte und
stattdessen eine Cola trinken ging und dem Verleger William R.
Wilkerson begegnete. Dieser brachte sie mit dem Regisseur Mervyn LeRoy
in Kontakt, der sie für seinen Film „Der dritte
Grad“ verpflichtete. Ende 1937 schloss MGM einen Vertrag mit
Turner, wo sie bald Hauptrollen in Teenagerfilmen spielte und nach und
nach als Star aufgebaut wurde. Das Publikum liebte besonders ihre
Auftritte an der Seite von Clark Gable. Viel Beachtung fanden auch ihre
Rollen als Cora Smith in „Im Netz der
Leidenschaften“ (1946) und als Lady de Winter in
„Die drei Musketiere“ (1948).
Lana Turners erstes Rendezvous mit dem Jazzmusiker Artie Shaw endete
mit ihrer Hochzeit in Las Vegas. Lex Barker, ihren Ehemann Nummer
fünf, zwang sie mit vorgehaltener Waffe, die Wohnung zu
verlassen, nachdem er von ihrer Tochter beschuldigt wurde, sie sexuell
missbraucht zu haben. Ihr zeitweiliger Lebensgefährte, der
notorisch eifersüchtige Johnny Stompanato, bedrohte ihren
Filmpartner Sean Connery am Londoner Drehort für den Film
„Another Time, Another Place“, woraufhin dieser ihm
die Waffe wegnahm und ihn eigenhändig aus dem Studio warf. Die
Beziehung zu Stompanato fand ein spektakuläres Ende, als er
von Turners Tochter, Cheryl Crane, mit einem Tranchiermesser erstochen
wurde. Das Gericht erkannte auf Notwehr. Ihrem siebenten Ehemann gab
sie einen Scheck über 35.000 Dollar, wenige Tage
später ging er „Sandwiches holen“ und
tauchte nie wieder auf. – Höhepunkte aus ihren acht
Ehen, mit sieben verschiedenen Männern, und zahllosen
Affären, die turbulent genug waren, um Stoff für
mehrere Drehbücher zu liefern. 1992 starb Lana Turner an
Krebs. Sie wurde auch mit einem Stern auf dem Hollywood Star Walk
geehrt.
Bereits
im zarten Alter von drei Jahren war sie auf dem Cover von Pais
& Filhos, einem brasilianischem Magazin über das Thema
Familie, zu sehen – da allerdings noch zusammen mit ihrer
Mutter. Die Rede ist vom am 8. Juli 1986 geborenem Model Daniela Sarahyba.
Nachdem sie bereits im Alter von 12 Jahren ihre Modelkarriere begann,
gelang ihr erst im Jahr 2005, mit 19 Jahren, der große
Durchbruch: Seit dem ist sie in jeder Bademodenausgabe der Sports
Illustrated zu finden, wo sie sich einen Ruf als Bikinimodel aufbaute.
Heute unterhält sie zudem noch Verträge mit
H&M und Benetton. Auch als Unterwäschemodel
für Victoria’s Secret hat sie bereits gearbeitet.
Schlagzeilen machte sie zudem, als sie Mitte September 2009 in
São Paulo von einer Motorradgang ausgeraubt wurde. Hierbei
wurden ihr iPhone und ihre Armbanduhr gestohlen.
Die auf Hawaii geborene Jarah-Evelyn Makalapua Mariano
ist noch relativ neu im Modelbusiness. Ihr Aussehen, insbesondere ihre
dunkelbraune Haar-, und Augenfarbe, verdankt sie wohl ihren
chinesischen und koreanischen Vorfahren und sie weiß sie
dieses
Erbe und ihre nahezu perfekten Maße (86|61|85) einsetzen muss
um
sich in der Welt der Models durchzusetzen. Inzwischen, seit 2007, war
sie bereits in Werbespots der amerikanischen Marine, ist auf den New
York Fashion Week's gelaufen und war auch bei der Rock &
Republic
Runway Show zu sehen. Bekannt wurde sie aber wohl vor Allem durch ihre
Auftritte in den Werbespots der amerikanischen MAC cosmetics. Auch
für Armani, Sephora, Abercrombie & Fitch hat sie
geworben.
Internationale Bekanntheit konnte sie wohl vor Allem bei ihrem Auftritt
bei der Victoria‘s Secret Show erlangen oder bei ihrem
Auftritt
in Jay-Z’s Video mit dem Titel „Show me what you
got“. Sie ist also quasi ein Model für Kosmetik,
Unterwäsche und natürlich Badebekleidung.
Die zweiundzwanzigjährige
kanadische Schönheit Kim Cloutier
aus Montreal ist noch sehr frisch in der Modelbranche: Erst vor wenigen
Monaten gelang ihr mit ihrem Auftritt in der Sports Illustrated
Swimsuit Issue als Bademodenmodel der Durchbruch. Mir ihren
Maßen
von 85-61-89 trägt die Braunhaarige
Kleidergröße 36.
Ihre grünen Augen waren jedoch nicht nur in der Sports
Illustrated
zu sehen: Auch in Werbespots für Abercrombie & Fitch
und
L'Oréal wirkte sie mit. In den Zeitschriften Elle und
Cosmopolitan tauchte sie auch auf. Auch wenn ihre Agentur Next Model
Management nicht in Deutschland vertreten ist (wohl aber in Kanada, den
USA, Frankreich und Großbritannien) steht zu erwarten, dass
wir
sie bald auch die deutsche Aufmerksamkeit auf sich lenken wird, wenn
sie möglicherweise auf der New York Fashion Week eingesetzt
wird.
Ein weiteres Model aus der Welt der
Bademode ist die russische Irina Sheik,
geborene Shaykhlislamova (1986 in Yemanzhelinsk), die im Jahr 2007,
aber auch in den Folgeausgaben 2008 und 2009, in der Sports Illustrated
Swimsuit Issue auftauchte. Zuvor war sie in den Jahren 2005 und 2006 in
den Zeitschriften Annabelle, Jalouse und Bolero bekannt geworden.
Für die Firmen Intimissimi und Guess machte sie Werbung die um
die
ganze Welt ging.
In der näheren Zukunft machte die Braunhaarige mit den
grünen
Augen zudem durch ihre Vermählung mit dem arabischen Model
Talal
Schlagzeilen. Mit ihrer Größe von 1,78 Meter und
ihren
Maßen von 86.5-58-88 (Kleidergröße 34) hat
sie den
nahezu perfekten Körperbau für den Beruf des
Models.
Die zweiundzwanzigjährige Brooklyn Decker
aus Ohio war 2006 bis 2008 ebenfalls in der „Sports
Illustrated
Swimsuit Edition“ zu sehen wo sie ihre Bekanntheit als
Bademodenmodel erlangte.
Zuvor hatte das blonde und blauäugige Model den
„Model of
the Year award at the Connections Model and Talent
Convention”
gewonnen und damit ihre Karriere begonnen. Nachdem sie dann in den
Zeitschriften Teen Vogue, Cosmopolitan und FHM aufgetaucht und
für
Victoria’s Secret gemodelt hatte, zog sie dann in die Stadt
New
York City. In der näheren Vergangenheit hatte sie im
Fernsehen,
unter Anderem in der The Dan Patrick Show und in der Serie Ugly Betty
Gastauftritte und hat dann, am 17.04.2009, in Texas geheiratet.
Ein weiteres russisches Bademodenmodel
das durch die Sports Illustrated Swimsuit Issue bekannt wurde ist das
Model Anne
Vyalitsyna. Sie hat etwas geschafft, was kaum
einem anderem Model
gelingen dürfte: Sie war fünf Jahre in Folge in der
Sports Illustrated zu bewundern. Das Alles begann als IMG sie im Alter
von 15 Jahren bei einem Casting in St. Petersburg für die Show
Fashionably Loud Europe entdeckte. Seitdem steht sie bei IMG unter
Vertrag. Innerhalb von nur 6 Monaten erschien sie in den Magazinen Anna
Molinari, Chloé und Sportmax bevor sie später
für zahlreiche Designer wie Versace lief und in Kampagnen
für Firmen wie DKNY, Dolce & Gabbana, Escada und
Chanel mitwirkte. In dem Musikvideo "Out Is Through" von Alanis
Morissette wirkte sie genauso mit wie in Shootings mit
berühmten Fotografen. Damit ist sie eines der erfolgreichsten
Bademodemodels der Welt.
Dem angeborenem Sprachfehler zum Trotz
befindet sich die Karriere der Hilary Duff
momentan auf einem Allzeithoch: Nach ihren frühen Werken wie
in
dem Film Casper trifft Wendy und der Serie Lizzie McGuire spielte sie
in zahlreichen Filmen mit, gewann nebenbei mit ihrem Song So Yesterday
gleich viermal die Schallplatte aus Platin. Im Moment arbeitet die
Zweiundzwanzigjährige an dem Filmremake von Bonnie und Clyde,
an
der Buchverfilmung von Provinces of Night und seit längerem an
ihrem neuen Album. Seit 2007 hat die Texanerin zudem einen Vertrag
bei 2007 einen Modelvertrag bei IMG Models und zählt
heute
zu den bestverdienenden Jungschauspielerinnen – laut Forbes
ist
sie direkt nach Emma Watson die in den Harry Potter – Filmen
die
Hermine Granger spielt die Nummer Acht in dieser Kategorie.
Ausgerechnet in einem McDonald’s wurde das brasilianische
Topmodel deutscher Abstammung Gisele Bündchen
entdeckt. Damals wurde der Chef der Modelagentur Elite in dem Fast Food
– Restaurant in São Paulo auf sie aufmerksam
weshalb er
sie wenige Monate später zum Elite Model Look –
Wettbewerb
in Paris einlud – den sie auf Anhieb gewann. Zu dem Zeitpunkt
war
sie 15 Jahre alt. Im Jahr 1997 – 2 Jahre nachdem sie den
Wettbewerb in Paris gewonnen hatte – wurde sie dann
für den
Pirelli-Kalender abgelichtet und 1998 ging ihre Karriere richtig los
als sie mit elf Coverfotos, 60 zahlreichen Shootings für
etablierte Magazine, 150 Auftritten auf Modenschauen und zehn
Werbekampagnen die Modelwelt so beeindrucken konnte, dass sie 1999 zum
„Model of the year“ gekürt wurde. Bald
darauf erlangte
sie durch Victoria's Secret für die sie Modeschauen und
Werbekampagnen mitmachte weltweite Popularität, bevor sie die
Zusammenarbeit 2007 aufgrund überhöhter
Gagenforderungen
seitens Bündchen beendeten. Daraufhin kam sie mit Tom Brady
zusammen und heiratete ihn schließlich und nachdem das
bestbezahlte Model der Welt noch mit Kate Moss für Versace
gearbeitet hatte wird sie nun bald Mutter werden. Wenn die 1 Meter 80
große Gisele nicht gerade Schwanger ist erreicht sie die
nahezu
perfekten Maße von 91-60-89.
Eines der wohl wenigen aus Israel, genauer aus Hod haScharon,
stammenden Fotomodels ist die am 4. Juni 1985 geborene Bar Refaeli.
Ihr erstes Fotoshooting hatte sie bereits im zarten Alter von 8 Monaten
wo sie bereits damals für Werbezwecke eingesetzt wurde. Bis
auf
einige Jahre (1997 – 2000) in denen sie eine Zahnspange
tragen
musste und daher für Shootings nicht zur Verfügung
stand,
modelte sie auch ihre ganze Kindheit hindurch weiter. Direkt danach,
noch im Jahr 2000, modelte sie für Modemagazine und wurde in
einem
Werbespot im TV gezeigt. Zudem wurde sie zum „Model of the
Year“ gekürt und konnte diesen Titel im Jahr 2001
erfolgreich verteidigen. Danach arbeitete sie sich zum Topmodel eines
Modelabels vor und wurde viermal innerhalb von nur 2 Monaten zum
Covergirl der in Frankreich veröffentlichten Elle. Ihr
Mitwirken
im Victoria’s Secret-Katalog und später in der GQ
verhalf
ihr letztendlich zu weltweiter Bekanntheit. Dann wurde sie –
gleich zwei Jahre in Folge – als erstes israelisches Model
von
der Sports Illustrated abgelichtet und im Kalender
veröffentlicht.
Ihr Geld verdiente sie zeitgleich als Starmodel des Otto-Versand, bevor
ihr Körper 2008 zum "Body of the Year 2008" gewählt
wurde.
Für internationales Aufsehen sorgte sie auch mit ihrem
Interview
in der Jedi’ot Acharonot wo es so dargestellt wird als wenn
sie
den Wehrdienst des Staates Israel ablehnte. Dies wurde in ihrem Satz
„Warum ist es gut für unser Land zu sterben? Ist es
nicht
besser in New York zu leben“ deutlich gemacht, woraufhin sich
Bar
Refaeli über eine falsche Darstellung des Interviews
beschwerte.
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